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Das EurSafety-Health-Net Projekt

Projektstruktur

Strukturaufbau des Projektes EurSafety Health-net

Abbildung: Strukturaufbau des Projektes EurSafety Health-net

 

Projektaufbau

Der offizielle Startschuss für das majeure Euregio-Projekt EurSafety Health-net fiel am 19. November 2009 bei der Auftaktveranstaltung in Enschede. Das Projekt hat eine geplante Laufzeit von fünf Jahren und ein Gesamtbudget von 8,1 Mio. Euro. Der Leiter des Projekts ist Prof. Dr. Alex W. Friedrich. Leadpartner-Organisation ist seit 1. Januar 2011 das Universitair Medisch Centrum Groningen (UMCG). Von 2009–2010 war die Westfälische Wilhelms Universität Münster Leadpartner-Organisation. Für Kontaktdaten und weitere Informationen sehen Sie bitte unter: VerweissymbolProjektleiter.

Das INTERREG IV A-Projekt EurSafety Health-net schliesst gemeinsam mit dem Schwester-Projekt „euPrevent EMR“ (in der Euregio Maas-Rhein) die gesamte deutsch-niederländische Grenzregion von Aachen/Maastricht bis hin zur Nordsee mit ein. In der Region Maas-Rijn gehört die belgische Grenzregion auch noch dazu. Die Erfahrungen aus dem EUREGIO MRSAnet- Projekt haben gezeigt, dass Patientensicherheit und Infektionsschutz nicht regional begrenzt sein können und daher eine einheitliche Strategie grenzweit umgesetzt werden muss.

Folgende Euregios sind beteiligt: Euregio Ems-Dollart, EUREGIO Gronau-Enschede, Euregio Rijn-Waal, Euregio Rhein Maas Nord. In der Euregio Maas-Rhein läuft parallel hierzu das obengenannte Schwesterprojekt. Im gesamten Projektgebiet leben rund 13 Mio. Menschen.

Das EurSafety Health-net-Projekt ist in vier Teilprojekte und 19 Arbeitspakete, sogenannte Workpackages (WP), eingeteilt. Jedes Workpackage hat einen eigenen inhaltlichen Aufgabenschwerpunkt und damit verbunden seine eigenen Ziele. Die Beschreibung der einzelnen Teilprojekte und Workpackages finden Sie unter Verweissymbol„Workpackages - Teilprojekte“.

 

 

Zusammenarbeit mit anderen EUREGIO-Projekten

Das Projekt knüpft direkt an das geschaffene Netzwerk des EUREGIO MRSA-net an. Die gesamte Netzwerkstruktur der Krankenhäuser, Laboratorien, Gesundheitsämter, Arztpraxen und Kostenträger kann in EurSafety Health-net weiter genutzt werden.

Zusätzlich erfolgt eine komplementäre inhaltliche Zusammenarbeit mit dem Majeuren EUREGIO Projektantrag zur Grenzüberschreitenden Innovationen im Agro-Business – Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft in der Wertschöpfungskette von Lebensmitteln tierischer Herkunft (inAgro):

Die erfolgreiche Bekämpfung von MRSA ist verknüpft mit der Notwendigkeit der Identifizierung der Erregerreservoire. Neben humanen Trägern, ist in den vergangenen Jahren der veterinärmedizinische Bereich als neues Reservoir (z.B. Pferde, Schweine, Rinder, Hunde, Katzen) in das Blickfeld der MRSA-Epidemiologie gerückt. Insbesondere die Veröffentlichungen aus den Niederlanden zum vorkommen von MRSA bei Zuchtschweinen und Schweinezüchtern verdeutlichen das zoonotische Potential von MRSA. Dadurch ergeben sich neue Fragestellungen hinsichtlich der MRSA-Epidemiologie und Entwicklung von Präventionsstrategien zur Lösung der MRSA-Problematik bei Tier und Mensch und mögliche Gefahren für die Landwirtschaft und der damit verbundene Wirtschaftssektor. Aufgrund des grenzüberschreitenden Transports von Tieren und Lebensmitteln ist mit einer raschen Ausbreitung von MRSA innerhalb der Tierbestände zu rechnen. Dadurch ergeben sich neue Übertragungswege zur epidemischen Ausbreitung des Erregers auf beiden Seiten der Grenze, die bisher durch den limitierten Patientenaustausch über die Grenze kontrolliert wurde. Zusätzlich wird hierdurch die zoonotische Ausbreitung des Erregers zwischen Tier und Mensch möglich. Die potentielle und in der Allgemeinbevölkerung bekannte Gesundheitsgefährdung der Menschen durch Krankenhaus-assoziierte und community-acquired MRSA birgt zudem die Gefahr einer Stigmatisierung von Lebensmitteln tierischer Herkunft als Infektionsreservoir.

Im Rahmen von EurSafety Health-net soll direkt mit den Aktivitäten aus EUREGIO inAgro zur Bekämpfung von MRSA als Zoonose in Zuchttieren, Landwirtschaft und Lebensmittel kooperiert werden. Deutlich werden die Schnittstellen bei der bekannt erhöhten Gefahr der MRSA-Exposition durch Tierärzte und Schweinezüchter. Diese intereuregionale Projektkooperation soll durch gemeinsame Meetings den Wissensaustausch zwischen Experten der Human- und Veterinärmedizin fördern. Der Aufbau einer engmaschigen Kontrolle und Subtypisierung aller MRSA auf beiden Seiten der Grenze erlaubt außerdem die Unterscheidung von MRSA vornehmlich tierischer oder humaner Herkunft. Hiermit kann im Rahmen dieses Arbeitspaketes ein deutlicher Beitrag zur differenzierteren Sichtweise des epizoonotischen und epidemiologischen Geschehens geleistet werden. Aus diesem Grund sollen Schnittstellen zwischen Labordaten aus inAgro und EurSafety Health-net über die gemeinsame Telematikplattform zusammenfließen, so dass nicht nur Daten der Tier- und Humanmedizin, sonder auch euregionale vergleichbar sind. Hierdurch können auf beiden Seiten der Grenze der Verbraucherschutz deutlich gestärkt und Gefahren für unsere grenzüberschreitende Wirtschaftstätigkeit vermieden werden.

 

 

 

 

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