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Das EurSafety-Health-Net Projekt

Projektziel: Patientensicherheit und Infektionsschutz

Das Hauptziel des EurSafety Health-net-Projektes ist die Stärkung der Patientensicherheit und der Schutz vor Infektionen. Der Blick über die Grenze in Richtung Niederlande hat gezeigt, dass die sehr viel niedrigeren MRSA-Prävalenzraten in den Krankenhäusern auf konsequentes Hygienemanagement nach dem „Search and destroy“-Prinzip, rationale Antibiotikatherapie und einen äusserst günstigen Personalschlüssel in Bezug auf ärztliches und pflegerisches Hygienefachpersonal zurückzuführen sind.

Zur Angleichung der Qualität in der Gesundheitsversorgung auf beiden Seiten der Grenze muss die Infektions-Prävention und damit die Patientensicherheit durch koordinierte Massnahmen der Akteure im Gesundheitswesen grenzüberschreitend etabliert werden. Im Rahmen des EurSafety Health-net Projekts soll deshalb der Schutz der Patienten vor Infektionen und Antibiotikaresistenzen durch die Schaffung eines grenzüberschreitenden Qualitätsverbundes möglichst vieler Teilnehmer des Gesundheitswesens (Patienten, Krankenhäuser, Arztpraxen, Gesundheitsämter, Pflegeeinrichtungen, Laboratorien, etc.) entlang der gesamten deutsch-niederländischen Grenzeuregios realisiert werden. Die Vernetzung der Gesundheitseinrichtungen ist dabei unumgänglich, da einzelne Institutionen die MRSA-Problematik alleine nicht bewältigen können. Patientensicherheit und Infektionsschutz können nicht regional begrenzt sein. Die Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Strategie, die über die Grenzen der einzelnen Institutionen und Länder hinausreicht, ist ein konsequentes und alle Teilnehmer an der Patientenversorgung einbeziehendes Konzept. Da auf der einen Seite die frühzeitige Erkennung, auf der anderen Seite die Weiterbehandlung des Patienten im Fokus steht, wird das Prinzip im Euregioprojekt auch „Search and Follow“ genannt.

Neben der euregionalen Netzwerkbildung sind weitere Aufgaben des für fünf Jahre geplanten Projekts vor allem wissenschaftliche Untersuchungen zur Prävention vor Krankenhauskeimen und anderen wichtigen Infektionserregern, zur molekularen Epidemiologie von Krankenhauskeimen, zur Antibiotikaverschreibung und zur gesundheitsökonomischen Bedeutung von Hygiene/Mikrobiologie. Ferner sind Arbeitspakete zum Aufbau zweier Akademien für Personal im Gesundheitswesen, zum Aufbau eines binationalen CIRS-Systems, zur Vernetzung der Öffentlichen Gesundheitsdienste sowie zur Einbindung von Patienteninteressen aktiv tätig.

Das Rückgrat des EurSafety Health-net-Netzwerks ist eine internetbasierte Telematik-Plattform, die die koordinierte Erfassung, Auswertung und grenzüberschreitende Übertragung von Daten zum Schutz vor Infektionen ermöglicht. Diese Daten werden dann wiederum als evidenzbasierte Grundlage für Massnahmen zur Verbesserung der Patientensicherheit und Infektionsprävention in den Euregios genutzt. Durch Zusammenarbeit und Austausch aller notwendigen Informationen innerhalb der Euregios, will dieses Projekt dazu beitragen die Hindernisse für die freie Mobilität von Patienten abzubauen und die grenzübergreifende Tätigkeit von Personal im Gesundheitswesen zu erleichtern. Die medizinische Versorgung wird durch die Verbesserung der Patientensicherheit bzw. durch exzellente Qualität in der Gesundheitsversorgung verbessert und erlaubt mittelfristig einen bedeutenden Standortvorteil für die deutsch-niederländische Grenzregion. Dies würde wiederum gleichzeitig die Grundrechte der Europäischen Union, die Patientenmobilität und den freien Zugang zu qualitativ hochwertiger Gesundheitsversorgung weiter verwirklichen.

 

 

 

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