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Die Euregioprojekte

Euregio-Netzwerke: Kurzbeschreibung und Bedeutung

EUREGIO - Netzwerke

Mittlerweile gibt es 3 deutsch-niederländische EUREGIO-Netzwerke, die die Prävention von Infektionen durch Krankenhausinfektionen zum Ziel haben.

Eines dieser 3 Netzwerke ist das EUREGIO MRSA-net, das seit 2005 die Prävention von MRSA in den Grenzregionen zum Ziel hat und die niederländische „Search & destroy“-Politik auf deutscher Seite als „Search & follow“ umsetzt. Das Projekt EUREGIO MRSA-net ist ein Präventionsnetzwerk zum Schutz der Bevölkerung in der deutsch-niederländischen Grenzregion vor Infektionen mit MRSA. Am Anfang wurde die euregionale Netzwerkbildung lediglich in der Region Twente und Münsterland eingeführt. Wichtige Meilensteine waren neben der Vernetzung der Krankenhäuser der EUREGIO und Einführung von vergleichbaren Standards zu Screening und Hygienemaßnahmen auch die Weiterbehandlung der MRSA-Träger in der Arztpraxis. Hierzu wurden Sonderziffern von der kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe geschaffen, um dem weiterbehandelnden Arzt die vorbeugende Sanierungstherapie, inklusive Kontrolluntersuchung zu ermöglichen. Mittlerweile erfolgt die Ausweitung dieser Netzwerkbildung entlang der gesamten deutsch-niederländischen Grenze im Rahmen des EUREGIO-Projektes EurSafety Health-net.

Konkret beinhaltet das Projekt EurSafety Health-net, die grenzüberschreitende Zusammenarbeit zum Schutz der Menschen vor Infektionsgefahren allgemein zu stärken, und vor Infektionen, denen Patienten behandlungsbedingt ausgesetzt sind. Hierbei ist insbesondere der Schutz vor Erregern mit Antibiotikaresistenz (z. B. MRSA) von herausragender Bedeutung.

Der Schutz der Patienten vor Infektionen (z. B. Neue Grippe, Noroviren) und Antibiotikaresistenzen soll mittels Schaffung eines grenzüberschreitenden Qualitätsverbundes möglichst vieler Teilnehmer des Gesundheitswesens (Patienten, Krankenhäuser, Arztpraxen, Gesundheitsämter, Labors u. a.) entlang der gesamten niederländisch-deutschen Grenzeuregios in den kommenden 5 Jahren realisiert werden. Hierzu werden zahlreiche Kooperationspartner rechts und links der Grenze eingebunden.

MRSA-Net

Das Projekt EUREGIO MRSA-net ist ein Präventionsnetzwerk zum Schutz der Bevölkerung in der deutsch-niederländischen Grenzregion vor Infektionen mit MRSA. Gegründet 2005, wurde die euregionale Netzwerkbildung anfangs lediglich in der Region Twente und Münsterland vorgenommen. Mittlerweile erfolgt die Ausweitung dieser Netzwerkbildung entlang der gesamten deutsch-niederländischen Grenze im Rahmen von EurSafety Health-net.

EurSafety Health-Net

EurSafety Health-net ist ein 2010 von den Koordinatoren des EUREGIO MRSA-net initiiertes Rahmenprojekt zur Verbesserung der Patientensicherheit und Infektionsprävention in der deutsch-niederländischen Grenzregion. Es baut auf dem im EUREGIO MRSA-net geschaffenen Netzwerk auf. Die Auftaktveranstaltung des EurSafety-Projekts hat am 19. November 2009 in Enschede stattgefunden. Neben der euregionalen Netzwerkbildung sind weitere Aufgaben des für 6 Jahre geplanten Projektes v. a. wissenschaftliche Untersuchungen zur Prävention vor Krankenhauskeimen (z. B. MRE1) und anderen wichtigen Infektionserregern (z. B. Influenza), zur molekularen Epidemiologie von Krankenhauskeimen, der Antibiotikaverschreibung, zur gesundheitsökonomischen Bedeutung von Hygiene/ Mikrobiologie, aber auch der Aufbau zweier Akademien für Personal im Gesundheitswesen, der Aufbau eines binationalen CIRS-Systems, die Vernetzung des ÖGD sowie die Einbindung von Patienteninteressen (z. B. EPECS).

SafeGuard MRSA VetMed-Net

SafeGuard MRSA VetMed-net, 2009 ins Leben gerufen, ermöglicht die interdisziplinäre und bi-nationale Zusammenarbeit zwischen Human- und Veterinärmedizinern sowie der Landwirtschaft im deutsch-niederländischen Grenzgebiet, um die Bedeutung der la-MRSA in der Grenzregion genauer zu verstehen.