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Spezielle Berichte und Filme

18.06.2013

Med. Mikrobiologie und Krankenhaushygiene
Herausforderungen heute und morgen
: film 18-6-2013

Film 18-6-2013

Download:

26.02.2013
NVMM-Bericht 2012 "Zwischen Labor und Klinik": Die inegrierte Aufgabenstellung des arts-microbioloog“Zwischen Labor und Klinik": Die integrierte Aufgabenstellung des arts-microbioloog

Die medizinisch-mikrobiologische Versorgung in den Niederlanden ist von hoher Qualität. Das ist auch der integrierten Aufgabenstellung des „Arts-Microbioloog“ zu verdanken. Er ist im Krankenhaus anwesend und hat Zugang zu einem Krankenhauslabor, das er leitet. […]

» NVMM-Bericht 2012

12.07.2012
“Blick für das Unsichtbare”: Untersuchungsbericht zur Ursache des Ausbruchs des Klebsiella Oxa-48 Bakteriums im Maasstad Krankenhaus in Rotterdam“Blick für das Unsichtbare”
Untersuchungsbericht zur Ursache des Ausbruchs des Klebsiella Oxa-48 Bakteriums im Maasstad Krankenhaus in Rotterdam

Dank der Genehmigung der externen Untersuchungskommission MSZ dürfen wir den niederländischen Untersuchungsbericht zur Ursache des Ausbruchs des Klebsiella Oxa-48 Bakteriums im Maasstad rankenhaus in Rotterdam, sowie dessen deutsche Übersetzung "Blick für das Unsichtbare", hier veröffentlichen. […]

» Kommissionsbericht


Daueraktionen der Euregios

Ausbildung für Hygienefachkräfte:
Hygiene & Infektionsprävention im Gesundheitswesen

Ausbildungsgang für HYGIENE UND INFEKTIONSPRÄVENTION IM GESUNDHEITSWESENDas Wenckebach-Instituut des UMCG bietet einen neuen Ausbildungsgang für Hygiene & Infektionsprävention im Gesundheitswesen an.

Der Ansatz ist in den Niederlanden einmalig: man kann aus zwei Abschlussprofilen wählen. Der Ausbildungsgang ist sowohl geeignet für künftige Hygienefachkräfte in Krankenhäusern und Heimen, als auch für ihre Kollegen im öffentlichen Gesundheitswesen.

» Mehr zur Ausbildung

Ausbildung für Hygienefachkräfte

Ausbildung für Hygienefachkräfte

EurSafety Health-net beteiligt sich an einem neuen Ausbildungskurs für Hygienefachkräfte der Johanniter-Akademie.
Die Weiterbildung zur Hygienefachkraft erfolgt nach der Weiterbildungs- und Prüfungsordnung zu Fachgesundheits- und Krankenpflegerinnen/-pflegern, Fachgesundheits- und Kinderkranken-pflegerinnen/-pflegern für Krankenhaushygiene – Hygienefachkraft (WeiVHygPfl) vom 11. April 1995 (zuletzt geändert durch Verordnung vom 15. Dezember 2009) des Landes Nordrhein-Westfalen.
Die Johanniter-Akademie ist als Weiterbildungseinrichtung im Sinne der o.g. Ordnung durch die Bezirksregierung Münster staatlich anerkannt.

» Mehr zur Ausbildung

EurSafety HeartCare

Die Universitätsklinik Groningen und das Klinikum Oldenburg arbeiten seit einigen Jahren zusammen. Diese Zusammenarbeit wird in Zukunft durch die Schaffung der ersten grenzüberschreitenden medizinischen Hochschule (European Medical School - EMS) weiter intensiviert. Ab 2012 sollen hier bis zu 180 deutsche und niederländische Studenten zu Ärzten ausgebildet werden. Die Ausbildung erfolgt grenzüberschreitend. Neben der zukünftigen gemeinsamen Studentenausbildung gibt es seit einiger Zeit eine Zusammenarbeit Patienten mit angeborenen Herzfehlern gemeinsam zu behandeln. Diese Zusammenarbeit ermöglicht es, die Patienten in der Region mit exzellenter Qualität heimatnah und vollständig – das heißt auch herzchirurgisch zu versorgen. […]

» Mehr zu Eursafety HeartCare

Alljährlich am 18. November
Mehr Hygiene – Seltener Antibiotika!

Europäischer Antibiotikatag

Logo EAAD - Europäischer Antibiotikatag

Der Europäische Antibiotikatag findet alljährlich am 18. November in den Mitgliedstaaten der Europäischen Union statt. Diese Initiative des European Center for Disease prevention and Control (ECDC) in Stockholm soll auf die Gefahr durch zu häufigen und nicht indizierten Einsatz von Antibiotika aufmerksam machen.
Durch den nicht indizierten Einsatz von Antibiotika (also z.B. bei viraler Erkältung, Schnupfen oder viral bedingte Heiserkeit) oder zu langem und nicht erforderliche Einsatz von Antibiotika als Prophylaxe kommt es zur Ausbreitung von Bakterien, die resistent (unempfindlich) gegenüber Antibiotika geworden sind. Die Antibiotika können dann in diesem Fall die Infektion nicht mehr so einfach stoppen. Diese Zunahme der Antibiotikaresistenzen ist europaweit zu einem infektiologischen Problem höchster Priorität geworden.

» Folder "Wir machen mit …"
» Mehr zum Europäischen Antibiotikatag

Aktuelle Nachrichten

Nachrichten rund um Veranstaltungen und Aktivitäten in den Euregios

17.05.2017 | Euregio Ems Dollart Region

11. Oldenburger Hygiene- und Infektiologietagung

Oldenburg - am 15. Juni 2017 findet die 11. Oldenburger Hygiene- und Infektiologietagung statt. Dieses Mal möchte ich Sie ganz herzlich in das Kulturzentrum PFL einladen. An einem neuen Ort wollen wir in gewohnter Weise aktuelle Themen aus der Hygiene und Infektiologie diskutieren.

Wir spannen einen weiten Bogen: Zunächst berichtet Frau Dr. Wahlers über ihre bisherigen Erfahrungen beim Aufbau eines Antibiotic Stewardship in den Oldenburger Kliniken. Dann stellt uns Herr Prof. Kaasch mit der Staph. Aureus Bakteriämie eine häufig unterschätzte, aber für den Patienten durchaus bedrohliche Erkrankung vor. Wie man Veränderungen im Hygienemanagement nachhaltig beeinflussen kann, erläutert uns Frau Prof. Chaberny am Beispiel der PSYGIENE-Studie. Vor der Mittagspause erfahren wir dann noch von Prof. Mellmann, wie mit dem „Whole genome sequencing“ eine ganz neue Methode die Krankenhaushygiene erobert.

© Christian Michel - Fotografie vom Juni 2005, CC BY-SA 3.0, Wikimedia.org

Foto: © Christian Michel - Fotografie vom Juni 2005, CC BY-SA 3.0, Wikimedia.org

Nach der Pause widmen wir uns einer jährlich wiederkehrenden Problematik: den Noroviren. Anhand seiner praktischen Erfahrungen in den Bremer Kliniken beleuchtet Herr Eikenberg das Thema. Mit dem Vortrag von Herrn Holthaus zur Kampagne „Gemeinsam für Infektionsprävention“ kehren wir noch einmal zum Thema Händehygiene zurück. Er berichtet uns von der praktischen Umsetzung der Kampagne auf der IMC Station im Pius-Hospital. Den Abschluss gestalten wir wieder „grenzüberschreitend“: Prof. Friedrich aus Groningen bringt uns auf den aktuellen Stand bei den Nachfolgeprojekten des EurSafety Health-net.

Ich freue mich auf unser Wiedersehen am 15. Juni im Kulturzentrum PFL in Oldenburg. [Anmeldung/Programm]

Ihr
Dr. J. Herrmann
Institut für Krankenhaushygiene Oldenburg

Quelle: © Klinikum Oldenburg

 

10.08.2016 | Euregio Rhein Waal

St. Willibrord-Spital bekam als erstes Krankenhaus im Kreis Kleve das zweite Qualitätssiegel

Emmerich - Im St. Willibrord-Spital hat Hygiene einen hohen Stellenwert. Jetzt erhielt das Emmericher Krankenhaus für seinen konsequenten Einsatz gegen Keime das zweite Eursafety Gütesiegel. Dabei geht es vor allem um einen bewussten und sorgsamen Einsatz von Antibiotika. Weiterhin ist das St. Willibrord-Spital bisher die einzige Klinik im Kreis Kleve, die sich im Eursafety Netzwerk beteiligt. Landrat Wolfgang Spreen übergab das Zertifikat am 10. August 2016 im St. Willibrord-Spital. Spreen lobte, dass sich das St. Willibrord-Spital kontinuierlich der zunehmend wichtigen Aufgabe stelle, gegen Keime vorzugehen und sich den anspruchsvollen Anforderungen für das erweiterte Siegel gestellt habe. Das sei ein wichtiger Schritt für die Qualitätssicherung, so der Landrat.

© Foto: pro homine gGmbH

Foto: Landrat Wolfgang Spreen (3. v. l.) die Amtsärztin des Kreises Kleve, Dr. Martina Scherbaum (2. v. l.), sowie Vertreter des Emmericher Krankenhauses.

Quelle: © pro homine gGmbH

 

08.08.2016 | Euregio Ems Dollart

Angemessener Antibiotikaeinsatz als wichtiger Beitrag zur Bekämpfung multiresistenter Keime

Oldenburg – 48 Krankenhäuser aus der Ems-Dollart-Region (EDR) sind in Oldenburg mit dem zweiten EurSafety-Qualitätssiegel ausgezeichnet worden. Um das Siegel zu erhalten, mussten die teilnehmenden Krankenhäuser in den vergangenen zwei Jahren zehn Qualitätsziele erreichen. Ein Schwerpunkt lag auf dem rationalen Einsatz von Antibiotika.

„Antibiotika sind wertvolle Medikamente, die sparsam und gezielt eingesetzte werden müssen, damit sie auch zukünftig wirksam bleiben“, sagte Niedersachsens Gesundheitsministerin Cornelia Rundt. „Mit der Entwicklung und Umsetzung von Antibiotika- Standards haben die ausgezeichneten Krankenhäuser vorbildliche Arbeit geleistet, das ist ein wichtiger Beitrag zur Bekämpfung multiresistenter Keime.“ Der Antibiotikaeinsatz musste im Rahmen des Siegels mindestens jährlich dokumentiert und hausinternen bewertet werden. Ziel war die Entwicklung von Antibiotika-Standards, die für das gesamte Krankenhaus gültig sind. Hierdurch sollte der gezielte und angemessene Einsatz von Antibiotika unterstützt und gefördert werden.

© Foto: Lukas Lehmann/NLGA

Foto (von links): Dr. Jörg Herrmann, Ministerin Cornelia Rundt, Dr. Matthias Pulz, Prof. Dr. Alex W. Friedrich und Dr. Dagmar Rocker

Ein weiteres zentrales Thema des Qualitätssiegels war die Bekämpfung multiresistenter gramnegativer Erreger (MRGN). „Die Ausbreitung multiresistenter gramnegativer Erreger muss im Krankenhaus unter allen Umständen verhindert werden“, betonte Dr. Matthias Pulz, Präsident des Niedersächsischen Landesgesundheitsamtes und Regionalkoordinator des Projekts. „Um dies zu erreichen, ist die frühzeitige Erkennung und ein abgestimmtes Vorgehen von zentraler Bedeutung.“ Gefordert war u.a. die Einrichtung eines standardisierten Hygienemanagements, zu dem auch die Festlegung von Risikobereichen für das Auftreten von multiresistenten Erregern gehört. Die Umsetzung von Hygienestandards musste im Rahmen von Begehungen durch die örtlichen Gesundheitsbehörden nachgewiesen werden.

„Die Themen Antibiotikaeinsatz und multiresistente Keime stehen derzeit in vielen Krankenhäusern ganz oben auf der Themenliste“, sagte Dr. Jörg Herrmann, Direktor des Instituts für Krankenhaushygiene des Klinikums, Evangelischen Krankenhauses und Pius- Hospitals Oldenburg. „Das EurSafety-Qualitätssiegel gibt den Krankenhäusern die Möglichkeit, ihre Strategien zielgerichtet weiterzuentwickeln und für die Patientinnen und Patienten sichtbar zu machen.“

© Foto: Lukas Lehmann/NLGA

Foto: 48 Krankenhäuser aus der Ems-Dollart-Region (EDR) wurden ausgezeichnet mit dem zweiten EurSafety-Qualitätssiegel

„Antibiotikaresistenzen sind eine der größten Herausforderungen in der Gesundheitsversorgung“, betonte Prof. Dr. Alex W. Friedrich, Projektleiter des Projekts EurSafety-Health-net, in dessen Rahmen die bisherigen Qualitätssiegel erarbeitet wurden. „Nur durch die Zusammenarbeit der Akteure im Gesundheitswesen in regionalen Netzwerken, aber auch grenzüberschreitend, können wir tragfähige Lösungen entwickeln.“

Quelle: © Pressestelle Niedersächsisches Landesgesundheitsamt (NLGA) • Fotos: Lukas Lehmann/NLGA

 

19.05.2016 | Euregio Ems Dollart

Aktion Saubere Hände/ MRGN Elisabeth-Krankenhaus

Thuine – Am 19. Mai 2016 fand im Elisabeth-Krankenhaus Thuine erstmalig der Aktionstag „Saubere Hände/ Multiresistente Keime“ statt: in der Eingangshalle des Krankenhauses empfingen der Mitarbeiter für Krankenhaushygiene und die Hygienebeauftragten in der Pflege die Mitarbeiter des Elisabeth Krankenhauses sowie die KollegInnen der benachbarten Institutionen wie der Fachpflegeeinrichtung für demenzkranke Bewohner St. Katharina, des Hospizes St. Veronika und der SAPV (Spezialisierte Ambulante Palliativ Versorgung) als auch Patienten und Besucher des Krankenhauses.

© Foto: Werner Knoop, Hygienefachkraft

Das erklärte Ziel dieses Tages war, über Krankenhausinfektionen aufzuklären. Hände gelten als Hauptüberträger von krankmachenden Keimen, denn „Erreger können nicht laufen“ sondern werden größtenteils über Hände übertragen.

An mehreren Informationswänden wurden die typischen Krankenhauserreger vorgestellt. Aufgrund der jüngsten Vergleichszahlen zwischen EURSAFETY - NRZ - Elisabeth-Krankenhaus konnte das aktuelle Vorkommen von multiresistenten Keimen wie MRSA/ MRGN konkret und im Detail verglichen werden.
Eine Möglichkeit zur Kontrolle der Wirksamkeit der eigenen Händedesinfektion mittels einer Black Box wurde von jedem Teilnehmer in Anspruch genommen. Ein Button für den Kittel mit der Aufschrift „Meine Hände sind desinfiziert - Fragen Sie mich ruhig" wurde jedem Teilnehmer im Anschluss überreicht.

© Foto: Werner Knoop, Hygienefachkraft

Zur Händehygiene gehört nicht nur die Desinfektion, sondern auch die richtige Pflege. Mit einem sogenannten Sebumeter wurden Feuchtigkeit und Fettgehalt der Haut gemessen. Der Zustand bzw. die Veränderung des Hydrolipidfilms konnte so bewertet und eine entsprechende Hautpflegeempfehlung ausgesprochen werden. Bei einem abschließenden Quiz war das theoretische Wissen über die Händehygiene gefragt. Die gesamte Aktion wurde von allen Berufsgruppen des Hauses sehr gut angenommen.

Der Aktionstag Saubere Hände hat in sehr anschaulicher Weise verdeutlicht, wie wichtig die kontinuierliche und gewissenhafte Händedesinfektion im Krankenhaus ist.

Quelle: © Fotos und Bericht: Werner Knoop, Hygienefachkraft

 

02.2016 | Euregio Rhein Maas Nord

Blickpunkt Medien und Veröffentlichungen: Siegen die Bakterien?

Düsseldorf – In der Ausgabe 1/2016 des “Blickpunkt öffentliche Gesundheit“ findet sich eine Rezension des Buches von Rinke van den Brink „Das Ende der Antibiotika – Sieg der Bakterien über ein Allheilmittel.“

Das Buch ist 2013 in den Niederlanden veröffentlicht worden und seit 2015 auch in einer erweiterten deutschen Fassung erhältlich.
Das Vorwort schrieb der Mikrobiologe und Virologe Alexander W. Friedrich, der es umfänglich mit aktuellem Wissen ergänzt hat. Anette Georgens kommt zu dem Fazit: Lesenswert! […]

Quelle: © Blickpunkt öffentliche Gesundheit. Herausgeber: Akademie für öffentliches Gesundheitswesen in Düsseldorf.

 

04.01.2016 | Euregio Rhein Waal

Fünf Krankenhäuser im Kreis erhielten Hygiene-Siegel

Kreis Viersen –Fünf Krankenhäuser im Kreisgebiet haben unlängst das Qualitätssiegel MRSA erhalten. Es zeigt an, dass das jeweilige Haus einen hohen Standard bei der Hygiene einhält. Das gilt insbesondere für die Abwehr sogenannter Krankenhauskeime.

Landrat Dr. Andreas Coenen überreichte das Qualitätssiegel an das AKH Viersen, das Städtische Krankenhaus Nettetal, das Hospital zum Heiligen Geist in Kempen, die St.-Irmgardis-Klinik Süchteln und die LVR-Klinik für Orthopädie in Süchteln. Das Krankenhaus Alexianer Tönisvorst wird voraussichtlich im Laufe des nächsten Jahres das MRSA-Siegel erhalten. Damit haben alle Krankenhäuser der Akut- und Minimalversorgung im Kreis Viersen das Qualitätssiegel erlangt. MRSA steht für Methicillin-resistente Staphylococcus aureus - im landläufigen Sinne Krankenhausbakterien. Das MRSA-Zertifikat ist ein Euregionales Qualitätssiegel (EQS), dessen Vergabe an strengen Kriterien orientiert ist. Das Kreisgesundheitsamt unter Leitung von Martina Kruß begleitet den EQS-Prozess.

MRSA-Merkblätter stehen unter dem Stichwort Krankenhaushygiene auf der Homepage des Kreises Viersen. Informationen gibt es außerdem beim Kreisgesundheitsamt unter der Telefonnummer 02162 39 14 96. […]

Quelle: © RP Online

 

26.11.2015 | Euregio EMS Dollart

Hygiene- und Antibiotikamanagement –
Delegation des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege zu Gast im UMCG

Groningen – Frau Staatsministerin Melanie Huml und ein Stab ihrer Mitarbeiter informierten sich während ihres Besuches im Universitair Medisch Centrum Groningen über die regionalen Aufgaben des UMCG, über Krankenhaushygiene und Antimicrobial Stewardship in den Niederlanden.
Diskutiert wurden ebenfalls die Erfahrungen aus Eursafety Health-net, vor allem unter dem Aspekt der Netzwerkarbeit. [Programm]

Delegatie van het ‚Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege‘ in het UMCG

Foto (von links nach rechts): Dr. Aures, Prof. Dr. Friedrich, Frau Staatsministerin Huml, Prof. Dr. Dr. Sinha, Frau Fossa Margutti, Dr. Opolony (©foto: stmgp.bayern.de)

Quelle: © UMCG Groningen

 

04.11.2015 | Euregio Rhein Waal

Antibiotika und resistente Keime –
Dialog zwischen Krankenhaus und ambulanten Ärztinnen und Ärzten

EurSafety-Veranstaltung des Evangelischen Krankenhauses Wesel am 04.11.2015

Wesel – Zur Frage „Antibiotika und resistente Keime“ lud das Evangelische Krankenhaus Wesel erstmals niedergelassene Ärztinnen und Ärzte sowie weitere interessierte Fachleute zu einem Treffen im Rahmen des deutsch-niederländischen Projekts EurSafety-Health-net ein.
Rund 40 Fachleute, darunter zahlreiche Hausärzte/innen sowie Hygienespezialisten aus anderen Krankenhäusern im Kreis Wesel, folgten der Einladung von Chefarzt Dr. Joachim Große und beteiligten sich an einer engagierten Diskussion.

Denn allen TeilnehmernInnen ist klar, dass die Wirksamkeit von Antibiotika bei der Behandlung von Infektionskrankheiten heute durch die zunehmende Verbreitung von antibiotikaresistenten Bakterien, wie MRSA und MRGN, gefährdet ist. Die Weltgesundheitsorganisation, WHO, warnt bereits vor einer nahenden „postantibiotischen Ära“.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand daher die Frage: „Was können Ärztinnen und Ärzte im stationären und ambulanten Bereich tun, um dieser Entwicklung, einem „Ende der Antibiotika“ gar, entgegenzuwirken?“

Nach heutigem Stand der Wissenschaft stehen zwei Ansätze im Vordergrund:

1. Die Senkung des Antibiotika-Verbrauchs in der Humanmedizin (wie auch in der Tiermedizin).
2. die Prävention von Infektionen durch eine gute, standardisierte Hygiene im Gesundheitswesen.

Vor diesem Hintergrund berichtete Herr Prof. Andreas Voss aus Nimwegen (Canisius Wilhelmina Krankenhaus) in seinem Vortrag „Antibiotikaresistenz: Global denken und lokal handeln?“ über die Herausforderungen weltweit und spezielle Lösungsansätze aus den Niederlanden.
Über die Notwendigkeit, verstärkt die Bevölkerung über die richtige Einnahme von Antibiotika zu informieren, referierte Herr Dr. Rüdiger Rau vom Fachdienst Gesundheitswesen des Kreises Wesel.
Zum Thema „Antibiotic Stewardship“ im Krankenhaus, also einer interdisziplinären Zusammenarbeit zur Optimierung der Antibiotikatherapien, trug Herr Christian Fries, Apotheker der Prosper-Hospital gGmbH, einen Bericht aus der Praxis vor.

Abschließend schilderte Herr Dr. Rüdiger Kardorff, Oberarzt an der Kinderklinik des Marien-Hospitals Wesel, die Situation der Antibiotikabehandlungen in der Kinderheilkunde und stellte mögliche Verbesserungsansätze zur Diskussion. In der abschließenden Diskussion wurde deutlich, dass eine Strategie zur Eindämmung der Antibiotikaresistenzen möglichst alle Akteure im Gesundheitswesen einbeziehen sollte.

Quelle: © Kreis Wesel. Fachdienst Gesundheitswesen

 

03.11.2015 | Euregio Ems Dollart

Hygiene-Gütesiegel für Haus Lambertus in Berge

Berge – Auch Alten- und Pflegeheime müssen sich weiter entwickeln. Das wissen auch die Verantwortlichen im Haus Lambertus in Berge. Sie haben nun nach eingehender Prüfung gezeigt, dass die Hygiene- und Lebensqualitätsstandards in der Einrichtung hoch sind. Das ist nun auch besiegelt.

Über das Siegel freuen sich Daniela Felsmann-Eger, Projektkoordinatorin für das MRSA Netzwerk Osnabrück, Renate Hagemeier, Marzena Kamper, Markus Kandelhardt (alle Haus Lambertus) sowie Peter Bergen und Dagmar Rocker vom niedersächsischen Landesgesundheitsamt. Foto: Haus Lambertus

Foto Über das Siegel freuen sich Daniela Felsmann-Eger, Projektkoordinatorin für das MRSA Netzwerk Osnabrück, Renate Hagemeier, Marzena Kamper, Markus Kandelhardt (alle Haus Lambertus) sowie Peter Bergen und Dagmar Rocker vom niedersächsischen Landesgesundheitsamt. Foto: Haus Lambertus

Wie Markus Kandelhardt – der neue Leiter des Pflegedienstes – berichtet, habe das Haus Lambertus sich im sogenannten „Eur-Safety Health Net“ zertifiziert und im Oktober das „Qualitätssiegel für Alten- und Pflegeeinrichtungen“ erhalten. Hinter dem englischen Begriff verbirgt sich ein grenzüberschreitendes Netzwerk, mit dessen Hilfe Menschen in Krankenhäusern und Pflegeheimen vor Infektionen geschützt werden sollen – insbesondere vor MRSA. Diese Abkürzung wiederum steht für „Methicillin resistenter Staphylococcus aureus“. Damit sind Bakterien gemeint, die durchschnittlich von 30 Prozent der Bevölkerung getragen werden. Gesunde Menschen bereiten sie in der Regel keine Probleme. Für kranke Menschen mit schwachem Immunsystem können sie hingegen ein Problem werden – besonders in Krankenhäusern, aber auch in Altenpflegeheimen. Unter anderem sind Lungenentzündungen möglich.

Zu Hygienefachkräften weitergebildet

Das Problem: Die Bakterien werden mit Antibiotika Methicillin abgetötet, einige Bakterien aber sich sind dagegen immun – so wie gegen andere Antibiotika auch.

Um die Dinge in den Griff zu bekommen, ist die Hygiene besonders wichtig. Deshalb haben sich Mitarbeiter des Haus Lambertus zu Hygienefachkräften weitergebildet. Zudem ist eine Hygienekommission eingerichtet worden. Detaillierte Vorgaben und Richtlinien gibt es ebenfalls. „Dies war ein wichtiger Schritt, um im grenzübergreifenden Qualitätsverbund dazu beizutragen, dass die MRSA-Raten gesenkt werden und die medizinische Versorgung deutlich verbessert wird“, so Markus Kandelhardt. Die Zertifizierung sei keineswegs ein Selbstläufer gewesen, sondern sei sehr aufwändig gewesen. […]

 

Quelle: © Neue Osnabrücker Zeitung

 

07.10.2015 | Euregio Ems Dollart

14 Alten- und Pflegeeinrichtungen der Weser-Ems-Region erhalten Qualitätssiegel

„Das Infektionsrisiko in Alten- und Pflegeeinrichtungen kann durch lokale Netzwerke deutlich verringert werden“

Oldenburg – 14 Alten- und Pflegeeinrichtungen der Weser-Ems-Region sind heute in Oldenburg mit dem
ersten Qualitäts- und Transparenzsiegel des niederländisch-deutschen EurSafety-Projektes, dem sog. Pflegesiegel, ausgezeichnet worden. Für die Erlangung des Siegels mussten die Einrichtungen verschiedene Qualitätskriterien zur Infektionsprävention umsetzen. Diese umfassen u. a. die Erarbeitung standardisierter Prozesse in der Prävention von Infektionserkrankungen, z. B. durch Novoviren und multiresistente Erreger wie MRSA (Methicillin-resistente Staphylococcus aureus), regelmäßige Mitarbeiterschulungen, die Ausbildung von Hygienebeauftragten und die enge Vernetzung mit anderen Einrichtungen im Gesundheitswesen in multidisziplinären, lokalen Netzwerken.

Bereits 2014 waren insgesamt über 200 Pflegeeinrichtungen der gesamten Weser-Ems-Region mit diesem Siegel ausgezeichnet worden. Dr. Dagmar Rocker, EurSafety-Koordinatorin beim Niedersächsischen Landesgesundheitsamt, betonte am Mittwoch die Bedeutung der Zusammenarbeit verschiedener Akteure wie Alten- und Pflegeeinrichtungen, Krankenhäuser und des öffentlichen Gesundheitsdienstes: „Die Stärkung lokaler Netzwerke ist ein zentrales Ziel des EurSafety Qualitäts- und Transparenzsiegels. Durch eine enge Zusammenarbeit und den regelmäßigen Informationsaustausch zwischen den Akteuren und ein abgestimmtes Vorgehen kann das Übertragungsrisiko von Infektionskrankheiten deutlich verringert werden“.
„Die unterschiedlichen Hygieneanforderungen für die einzelnen Einrichtungen des Gesundheitswesens müssen sich an den dort bestehenden Infektionsrisiken orientieren“ ergänzte Peter Bergen, der am Niedersächsischen Landesgesundheitsamt für das Pflegesiegel zuständig ist. […]

Quelle: © Niedersächsisches Landesgesundheitsamt

 

09.09.2015 | Euregio Rhein Maas Nord

Verleihung Euregionaler Qualitätssiegel in Mönchengladbach

Mönchengladbach – Im Rathaus Abtei, Mönchengladbach, wurde das 2. Euregionale Qualitätssiegel an 4 Krankenhäuser verliehen und das 1. Euregionale Qualitätssiegel einer Praxis wurde verstetigt. Herr Dr. Klaus Laumen, Amtsarzt des Gesundheitsamtes Mönchengladbach, beglückwünschte die Vertreter der Einrichtungen und bedankte sich für deren Engagement.

Im Rahmen dieser Feierstunde stellte der niederländische Medizin-Journalist Rinke van den Brink dem interessierten Fachpublikum sein neu erschienenes Buch „Das Ende der Antibiotika“ vor. Die Präsentation wurde begeistert aufgenommen.

Gruppenfoto(v.l.n.r.): Dr. Christoph Nielen, Dr. Andreas Tittel, Prof. Dinko Berkovic, Frau Dörte Schall, Dr. Heiko Roepcke, Dr. Ullrich Graeven, Dr. Klaus Laumen (Foto: © Rinke van den Brink)

Bild: (v.l.n.r.) Dr. Christoph Nielen, Dr. Andreas Tittel, Prof. Dinko Berkovic, Frau Dörte Schall, Dr. Heiko Roepcke, Dr. Ullrich Graeven, Dr. Klaus Laumen (Foto: © Rinke van den Brink)

Folgende Einrichtungen haben das EQS2-Qualitätssiegel erhalten

  • Krankenhaus Neuwerk Maria von den Aposteln Mönchengladbach
  • Kliniken Maria Hilf GmbH Mönchengladbach
  • Johanniter GmbH - Ev. Krankenhaus Bethesda Mönchengladbach
  • Städtische Kliniken Mönchengladbach

Folgende Einrichtung hat die Verstetigung ihres EQS1 Siegels erreicht

  • Gemeinschaftspraxis für Gefäßmedizin Mönchengladbach
 

Quelle: © Euregio Rhein Maas Nord

 

02.07.2015 | Neuerscheinung

Buch: 'Das Ende der Antibiotika' von Rinke van den BrinkNeuerscheinung: „Das Ende der Antibiotika“

Das Buch „Das Ende der Antibiotika – Sieg der Bakterien über ein Allheilmittel“ vom niederländischen Fachjournalisten Rinke van den Brink ist nun in einer erweiterten Auflage auch auf Deutsch erhältlich.

Buch bestellen: www.amazon.de oder www.bod.de

Verlag: Books on Demand; Auflage: 1 (10. Juni 2015) – Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3738608079 ISBN-13: 978-3-7386-0807-6

Rinke van den BrinkDie Projektförderzeit von EurSafety Health-net ist beendet. Seit Beginn 2015 existiert daher die EurSafety-Stiftung, die sich die Förderung von Regionalen Netzwerken zur Prävention von Krankenhausinfektionen und Antibiotikaresistenzen in Europa zum Ziel gemacht hat. Die Stiftung finanziert sich aus Fortbildungsaktivitäten, Kongresseinnahmen, Weiterbildungsaktivitäten, der Auditierung und Vergabe von Qualitäts- und Transparenzsiegeln und anderen Fund-Raising Aktivitäten. Eine davon ist das neu erschienene deutsche Buch von Rinke van den Brink. Mit dem Erwerb dieses Buches kommt ein Teilerlös den Aktivitäten zur Bekämpfung von Krankenhausinfektionen zugute.

Warum gibt es Krankenhauskeime und warum sind sie immer schwieriger zu bekämpfen? Was bedeutet das für Patienten und für die öffentliche Gesundheit? Machen Ärzte und Pflegekräfte ihre Arbeit immer schlechter oder steckt etwas anderes dahinter? Wenn es keine wirksamen Antibiotika mehr gibt, warum entwickelt die Industrie dann keine neuen? In „Das Ende der Antibiotika“ gibt Rinke van den Brink Antworten auf diese und viele weitere Fragen.

Das Buch handelt von der derzeit größten Herausforderung der medizinischen Versorgung: Der Bekämpfung von Krankenhausinfektionen und Antibiotikaresistenzen. Van den Brink beschreibt fundiert die aktuelle deutsche und niederländische Situation. Das Buch ist in Zusammenarbeit mit dem erfolgreichen deutsch-niederländischen Projekt „EurSafety Health-net“ erschienen. Das Vorwort stammt von Prof. Dr. med. Alex W. Friedrich, Med. Mikrobiologe und Krankenhaushygieniker am Universitätsklinikum Groningen und Projektleiter von EurSafety Health-net.

Seit einigen Jahren gibt es immer mehr Ausbrüche von multiresistenten Bakterien mit manchmal fatalen Folgen für Patienten. Das Rotterdamer Maasstad Krankenhaus, das Klinikum Bremen Mitte, die Uniklinik Leipzig, sie alle hatten mit ernsthaften Ausbrüchen zu kämpfen. In den Niederlanden kam es zu einer Q-Fieber-Epidemie in bis dahin unbekanntem Ausmaß. Deutschland bekam es mit einem bisher einzigartigen EHEC-Ausbruch zu tun.

Lange waren Antibiotika das Wundermittel, das mit bakteriellen Infektionen kurzen Prozess machte und die Sterblichkeit bei Infektionskrankheiten drastisch sinken ließ. Inzwischen wird der Nachteil, der diese einzigartigen Mittel begleitet, immer schwerwiegender. Die Anwendung von Antibiotika führt unvermeidlich zu Resistenzen bei Bakterien und damit zur Unwirksamkeit der Antibiotika.

In „Das Ende der Antibiotika” spricht Rinke van den Brink mit einer Auswahl von internationalen Experten und befragt sie nach möglichen Lösungen für das weltweite Problem der Antibiotikaresistenzen. Dabei wird eins sehr deutlich: Für die Bekämpfung von Antibiotikaresistenzen benötigt man einen internationalen Ansatz, wie er beispielsweise im  EurSafety Health-net, dem euregionalen deutsch-niederländischen Netzwerk für Patientensicherheit und Infektionsschutz, umgesetzt wird (www.eursafety.eu).

Rinke van den Brink (1955) ist Senior Medizinredakteur beim öffentlich-rechtlichen Sender NOS, dem niederländischen Pendant von ARD/ZDF. Er ist durch einige wichtige Themen in der Öffentlichkeit bekannt geworden, unter anderem zu ESBL-produzierenden Bakterien auf Hähnchenfleisch, dem großen Ausbruch von 4MRGN/Klebsiella pneumoniae im Maasstad Krankenhaus in Rotterdam im Jahr 2011 sowie über den ersten KPC-Ausbruch in den Niederlanden 2013. 

Pressestimmen zur niederländischen Ausgabe von „Das Ende der Antibiotika“:

Seine beunruhigende Botschaft springt einem förmlich entgegen, erklärt von Experten aus der ganzen Welt – „de Volkskrant“ 

Van den Brink skizziert eine Reihe von ergreifenden Porträts von betroffenen Patienten und ihren Familienmitgliedern
 – „Medisch Contact“

Auch diejenigen, die Infektionskrankheiten bekämpfen, können hieraus lernen. Wissen, mit dem sie Leben retten können – „NPO Wetenschap“

Quelle: © Pressebericht, EuroHealthConnect

 

08.06.2015 | Euregio Rhein Maas Nord

Konferenz für Gesundheit, Pflege und Alter: Qualitätssiegel für vier Krankenhäuser

Rhein Kreis Neuss – Ihr Einsatz für  mehr Patienten­sicherheit durch Infektionsschutz wurde belohnt: Die Kreiskranken­häuser in Grevenbroich und Dormagen, das Johanna-Etienne-Krankenhaus in Neuss und das St. Elisabeth-Hospital in Meerbusch erhielten jetzt das euregionale Qualitätssiegel EQS 2.

Im Rahmen der Konferenz für Gesundheit, Pflege und Alter des Rhein-Kreises Neuss überreichte Landrat Hans-Jürgen Petrauschke den Vertretern der Krankenhäuser das Zertifikat und hob deren Engagement hervor: "Ich freue mich sehr, dass diese vier Krankenhäuser sich bereit erklärt haben, auch die zweite Stufe des euregionalen Qualitätssiegel zu erwerben und trotz aller wirtschaftlichen Zwänge wieder Zeit, Mühe und Geld zu investieren." Die Voraussetzungen für die Erteilung des Qualitätssiegels sind vom Netzwerk EurSafety Health-Net festgelegt wurden.

Als Gastreferent sprach Prof. Raymond Voltz, Direktor des Zentrums für Palliativmedizin an der Universitätsklinik in Köln, über Palliativversorgung. Weitere Themen der Gesundheitskonferenz waren die Umsetzung des Wohn- und Teilhabegesetzes im Rhein-Kreis Neuss, die Umstrukturierung des Notfalldienstes in Dormagen und das Projekt "Zukunftssicheres Gesundheitsnetz", das sich für die Nachwuchsgewinnung von Ärzten in ländlichen Regionen einsetzt. Über die Arbeit der Parkinson Vereinigung in Neuss informierte deren Geschäftsführer Friedrich-Wilhelm Mehrhoff. Er berichtete, dass es im Rhein-Kreis Neuss zurzeit rund 700 Parkinson-Patienten gibt.

Quelle: © Rhein Kreis Neuss

 

07.05.2015

Kampf den Keimen - Krankenhaushygiene in den Niederlanden | 4:23 min

Was machen die Niederlande besser? Ein Blick zu den Nachbarn zeigt, wo Deutschland in Sachen Infektionsprävention Nachholbedarf hat. Doch die Gesundheitssysteme sind unterschiedlich.

Gelebte Medizin

Das Universitätsklinikum im niederländischen Groningen erinnert eher an eine Shopping Mall: Ein Springbrunnen, große Palmen, Restaurants und Läden - und in den Seitenflügeln des Gebäudes versteckt die einzelnen Kliniken. Über 1.300 Betten, über 10.000 Angestellte - und möglichst keine Infektionen durch resistente Keime. Das ist das tägliche Ziel von Prof. Alexander Friedrich. Der Deutsche leitet hier das Institut für Medizinische Mikrobiologie und Krankenhaushygiene. Er kennt beide Länder, beide Gesundheitssysteme gut - und weiß, wo es in Deutschland im Kampf gegen resistente Keime noch hakt. Trotzdem sagt er: Was Deutschland braucht, sind nicht mehr Regeln. "Krankenhaushygiene und Mikrobiologie ist gelebte Medizin, jeden Tag. Und es ist kein Gesetz und keine Richtlinie. Das heißt, wir brauchen nicht so viele Richtlinien, sondern wir brauchen letztendlich Leute, die Krankenhaushygiene und Mikrobiologie leben, jeden Tag, vor Ort beim Patienten." […]

Film | Alle Clips aus der Sendung

Quelle: © Sendung Odysso, SWR-Fernsehen

 

05.05.2015 | Euregio Gronau-Enschede

Keine Chance für Keime im Clemenshospital
Ausstellung und Aktionstag „Saubere Hände“

Münster – Große pinke und neongelbe Buchstaben springen momentan jedem ins Auge, der das Foyer des Clemenshospitals betritt. Und diese Auffälligkeit ist gut so, denn anders als Keime, die keiner sieht, weiß man hier sofort, um was es geht. Mit einer Ausstellung über Bakterien, Infektionskrankheiten und schützende Hygienemaßnahmen beteiligt sich das Clemenshospital momentan an einer landesweiten Hygiene-Initiative der nordrhein-westfälischen Krankenhäuser. „Keine Keime“ heißt die Ausstellung, die unter der Schirmherrschaft der Ministerpräsidentin Hannelore Kraft steht und von der Krankenhausgesellschaft Nordrhein-Westfalen (KGNW) initiiert wurde. Ergänzend zur Ausstellung organisierte das Clemenshospital am Dienstag, 5. Mai, den Aktionstag „Saubere Hände“ für Patienten, Besucher und Mitarbeiter.

Ausstellung „Saubere Hände“ © Clemenshospital GmbH

Bild: Ausstellung „Saubere Hände“ © Clemenshospital GmbH

Fußmatten weisen den Weg zum Desinfektionsspender, Poster machen auf die Notwendigkeit der Händehygiene aufmerksam, und Aufkleber zeigen die Beteiligung an der landesweiten Aktion an. Das Team im Clemenshospital will sowohl den Mitarbeitern als auch den Patienten und Besuchern verdeutlichen, was das Haus alles gegen multiresistente Keime unternimmt, und was man selbst dagegen tun kann. Prävention ist hier das Stichwort. „Überall im Clemenshospital hängen Desinfektionsspender. Wer diese regelmäßig und vor allem richtig benutzt, trägt einen Großteil dazu bei, die Verbreitung krankmachender Keime zu verhindern“, erklärt die Hygienefachkraft Martin Wolke. […]

Quelle: © Clemenshospital Münster 2015

 

05.05.2015 | Euregio Rhein-Waal

Infektionsschutz, Hygiene und Antibiotikagebrauch
Im Kreis Wesel arbeitet man gut zusammen

Krankenhäuser und Altenpflegeheime erhalten „Euregio-Qualitätssiegel“

Wesel – „Ich freue mich, dass alle acht Krankenhäuser im Kreis Wesel das zweite EurSafety-Qualitätssiegel verliehen bekommen und damit deutlich machen, wie wichtig ihnen der Kampf gegen multiresistente Keime wie MRSA ist. Dieses Gütesiegel ist eine wichtige Auszeichnung für die Krankenhäuser. Sie dokumentiert allen Patientinnen und Patienten: Im Kreis Wesel machen die Krankenhäuser alles, damit man wieder gesund wird“, erklärte Landrat Dr. Ansgar Müller am 5. Mai, dem internationalen Tag der Händehygiene, anlässlich der Gütesiegelverleihung im Kreishaus Wesel.

Neben den Krankenhäusern erhielten auch 17 Alten- und Pflegeheime aus dem Kreis Wesel und vier Heime aus dem Kreis Kleve erstmals das "Qualitäts- und Transparenzsiegel: Infektionsprävention in Alten und Pflegeeinrichtungen", das ebenfalls ein Baustein des deutsch-niederländischen „EurSafety-Projektes“ ist.

Ähnlich wie in den Niederlanden müssen sich seitdem in den hiesigen 8 Krankenhäusern mögliche „MRSA-Risikopatienten“ bei einer Aufnahme ins Krankenhaus beispielsweise einem MRSA-Screening unterziehen.

Seit Sommer 2009 arbeitet der EurSafety-Projektleiter für die Euregio Rhein-Waal, Prof. Andreas Voss und sein Team vom Canisius Wilhelmina-Krankenhaus (CWZ) in Nimwegen, mit dem Kreis Wesel und der Facharbeitsgruppe zusammen.

Gruppenfoto nach der Übergabe der EQS-Qualitätssiegel im Kreis Wesel (Foto: Kreis Wesel)

Bild: Gruppenfoto nach der Übergabe der EQS-Qualitätssiegel (Foto: Kreis Wesel)

Die Krankenhäuser/Kliniken aus dem Kreis Wesel mit dem EQS2-Qualitätssiegel

  • Evangelisches Krankenhaus Dinslaken
  • St. Vinzenz-Hospital Dinslaken
  • St. Bernhard-Hospital Kamp-Lintfort
  • Bethanien Krankenhaus Moers
  • St. Josef Krankenhaus Moers
  • Evangelisches Krankenhaus Wesel
  • Marien-Hospital Wesel
  • St. Josef-Hospital Xanten

und aus dem Kreis Kleve

  • St. Willibrord-Spital Emmerich-Rees
 

 

Das EQS1-Qualitätssiegel erhielten folgende Alten- und Pflegeheime

  • Marienstift Alpen
  • AWO Seniorenzentrum Kurt-Schumacher-Haus, Dinslaken-Hiesfeld
  • HEWAG Seniorenstift, Dinslaken-Hiesfeld
  • St. Franziskus Altenpflegeheim Dinslaken
  • Christophorus-Haus Hamminkeln
  • St.-Josef-Haus Hamminkeln-Dingden
  • Seniorenstift Bethanien, Moers
  • Matthias-Jorissen-Haus, Neukirchen-Vluyn
  • St. Thekla Haus Rheinberg
  • Marienheim Schermbeck
  • St. Christophorus Voerde-Friedrichsfeld
  • St. Elisabeth Voerde-Spellen
  • Altenheim am Willibrordiplatz, Wesel
  • Haus Kiek in den Busch, Wesel
  • Martinistift Wesel
  • Nikolaus-Stift Wesel
  • St. Lukas Wesel

und aus dem Kreis Kleve

  • Altenzentrum Willikensoord, Emmerich
  • St. Augustinus Emmerich
  • Agnes-Heim Rees
  • St. Joseph Millingen, Rees

Quelle: © Kreis Wesel. Der Landrat 2015

 

30.04.2015 | Grevenbroich

25 Seniorenheime erhielten Qualitätssiegel zum Infektionsschutz

Rhein-Kreis Neuss – Schutz vor multiresistenten Erregern nimmt auch in Seniorenheimen an Bedeutung zu. Daher hat die Euregio Rhein-Maas-Nord jetzt im Rahmen des Projektes "EurSafety Health-net" für ein Qualitätssiegel einheitliche Ziele zum Schutz vor Infektionen für Alten- und Pflegeheime festgelegt. Dieses Qualitätssiegel zum Infektionsschutz ging jetzt an 17 Seniorenheime aus dem Rhein-Kreis Neuss, ebenso an acht weitere Heime aus Krefeld, Mönchengladbach und dem Kreis Kleve. Die Leiter der Einrichtungen nahmen die Auszeichnungen im Kreishaus Grevenbroich entgegen.

Gruppenfoto nach der Übergabe der EQS3-Qualitätssiegel (Foto: eursafety)

Bild:Vertreter von Seniorenheimen aus dem Rhein-Kreis Neuss, Krefeld, Mönchengladbach und dem Kreis Kleve nahmen das Qualitätssiegel in Empfang. (Foto: M. Reuter/Rhein-Kreis Neuss)

Das Qualitätssiegel zum Infektionsschutz erhalten Krankenhäuser und Altenheime, die eine Reihe hygienischer Anforderungen umsetzen, um die Ausbreitung multiresistenter Erreger zu vermeiden. Hygienepläne sind dabei ebenso von Bedeutung wie hausinterne Schulungen sowie Reinigung und Desinfektion im Alltag.

Landrat Hans-Jürgen Petrauschke hob in seiner Begrüßung die Bedeutung des euregionalen Qualitäts- und Transparenzsiegels hervor und dankte den Vertretern der Seniorenheime für ihr Präventions-Engagement. Das Gesundheitsamt des Rhein-Kreises Neuss beteiligt sich seit 2009 an dem Projekt "EurSafety Health-net", das sich Patientensicherheit und Infektionsschutz" zum Ziel gesetzt hat.

Folgende Seniorenheime im Rhein-Kreis Neuss erhielten das Qualitätssiegel zum Infektionsschutz: Heinrich-Grüber-Haus Neuss, St. Josefs-Altenheim Neuss, Haus Nordpark in Neuss, Fliednerhaus in Neuss, Elise-Averdieck Haus in Neuss, Malteserstift St. Katharina Dormagen, Seniorenzentrum Markuskirche Dormagen, Seniorenstift. St. Josef in Grevenbroich-Gustorf, Albert-Schweitzer-Haus in Grevenbroich, Caritashaus St. Barbara Grevenbroich, Seniorenresidenz Lindenhof Grevenbroich, Vinzenzgemeinschaft Kaarst, Seniorenzentrum Haus Tabita in Korschenbroich, Seniorenhaus Korschenbroich und Johanniterstift Meerbusch.

Quelle: © Eursafety Health-Net 2015

 

03.04.2015 | Grenzüberschreitender Benefizlauf – Samstag 11. April 2015

Wir laufen für BO – unterstützt uns!

Wir machen mit beim grenzüberschreitenden Sponsorlauf für das BO-Krankenhaus in Sierra Leone.
Der Lauf beginnt gleichzeitig in Oldenburg und in Groningen, bis zum Grenzübergang Nieuweschans.
Im Anhang finden Sie weitere Informationen zum Programm und zum Sponsoring. [Benefizlauf]

Quelle: © MMB UMCG 2015

 

30.03.2015 | Veröffentlichung in “Antimicrobial Resistance and Infection Control”

Multiresistente Gramnegative Erreger kommen in unterschiedlichen Häufigkeiten ein europäischen Ländern vor. In Bezug auf 4MRGN gibt es in den Niederlanden weniger nachgewiesene Fälle als in Deutschland. Die Ergebnisse eines Expertentreffens in der Euregio zum Thema Prävention, Diagnostik und Behandlung haben Wissenschaftler des Eursafety Projekts international veröffentlicht.

Hierin stehen auch die Empfehlungen für zukünftige Zusammenarbeit und Entwicklung von Innovationen zum Schutz von Patienten vor antibiotikaresistenten Erregern:

Antimicrobial Resistance and Infection Control 2015, 4:7
DOI: 10.1186/s13756-015-0047-6 • Internetsite

Quelle: © Antimicrobial Resistance and Infection Control 2015

 

19.03.2015 | INTERREG Umfrage

Liebe „EurSafety-Bürger“,

anbei erhalten Sie den Link zu einer Umfrage von INTERREG Deutschland-Nederland zum Thema „Was halten Sie von der Grenze?“. Die Teilnahme ist freiwillig. Wenn Sie sich 5 min. Zeit nehmen, können Sie den Fragebogen entweder als Bürger oder als Organisation ausfüllen und so die grenzüberschreitende Zusammenarbeit in Netzwerken weiterhin fördern. [Link zur Umfrage]

Quelle: © Eursafety Health-Net 2015

 

26.02.2015 | Euregio Gronau-Enschede

Vor Infektionen schützen mit „Brief und Siegel“
Kliniken im Münsterland: gesetzliche Vorgaben weit im Voraus erfüllt

Bereits zum dritten Mal haben die Krankenhäuser im Münsterland ihre Qualität bei der Prävention von Infektionen unter Beweis gestellt. Der Erfolg wurde nun mit der Verleihung des dritten EurSafety Health-net Qualitäts- und Transparenzsiegels bestätigt. Im Landeszentrum Gesundheit in Münster erhielten 27 Kliniken am 26. Februar 2015 das Qualitätssiegel.

Münster – Die Kliniken im Münsterland engagieren sich schon seit 10 Jahren im Rahmen des Projektes MRSA-net und des Nachfolgeprojektes EurSafety Health-net für die stetige Verbesserung von Patientensicherheit und den Schutz vor Infektionen.

Durch die Erfüllung verschiedener Qualitätskriterien erhielten die Krankenhäuser in der Vergangenheit bereits zwei Qualitätssiegel. Dafür mussten stetig steigende Anforderungen zur Prävention von mehrfach Antibiotika-resistenten Krankenhauserregern erfüllt werden.

Die Qualitätskriterien orientieren sich an landes- und bundesweiten Vorgaben. Die Anforderungen steigen mit der Größe des Hauses und dem Umfang des Angebotes an medizinischer Versorgung. Die Gesetzgebung auf Bundesebene sieht die Erfüllung des Personalschlüssels erst im kommenden Jahr vor.
Frau Dr. Inka Daniels-Haardt, Fachbereichsleiterin Gesundheitsschutz und Gesundheitsförderung des Landeszentrum Gesundheit NRW, freut sich ganz besonders, dass die Kliniken im Münsterland bereits jetzt die Voraussetzungen erfüllt haben.

Gruppenfoto nach der Übergabe der EQS3-Qualitätssiegel (Foto: eursafety)

Bild: Gruppenfoto nach der Übergabe der EQS3-Qualitätssiegel (Foto: eursafety)

Um das aktuelle dritte Siegel zu erhalten, mussten die Häuser eine Auswahl der wichtigsten Kriterien des ersten und zweiten Qualitätssiegels erneut erfüllen, und somit Kontinuität bei der Infektionsprävention beweisen. Eine besondere Herausforderung waren jedoch die Qualitätsziele die sich schwerpunktmäßig mit dem Hygienefachpersonal beschäftigen. Ein entscheidender Faktor bei der Prävention von Krankenhauskeimen und -infektionen ist nämlich eine ausreichende Anzahl von speziell ausgebildetem Fachpersonal, das sich vor Ort um die Umsetzung von Strategien zur Verhinderung von Krankenhausinfektionen kümmert. Mit sichtlichem Stolz nahmen die Vertreter und Vertreterinnen der Kliniken die Auszeichnungen entgegen.

Die Krankenhäuser/Kliniken mit dem EQS3-Qualitätssiegel

  • Alexianer Münster GmbH, Münster
  • Clemenshospital Münster GmbH
  • Evgl. Krankenhaus Johannisstift Münster gGmbH
  • Herz-Jesu-Krankenhaus Hiltrup GmbH
  • LWL-Klinik Münster
  • Raphaelsklinik Münster GmbH
  • St. Franziskus-Hospital Münster GmbH
  • Universitätsklinikum Münster
  • Augustahospital Anholt
  • Ev. Lukas-Krankenhaus Gronau
  • St. Antonius-Hospital Gronau GmbH
  • St. Marien-Hospital Borken GmbH
  • St. Marien-Krankenhaus Ahaus-Vreden, Ahaus
  • St. Marien-Krankenhaus Ahaus-Vreden, Vreden
  • Krankenhaus u. MVZ Maria-Hilf Stadtlohn GmbH
  • Christophorus-Kliniken Coesfeld GmbH - Coesfeld
  • Christophorus-Kliniken Coesfeld GmbH - Dülmen
  • Christophorus-Kliniken Coesfeld GmbH - Nottuln
  • St. Marien-Hospital Lüdinghausen
  • Marienhospital Münsterland - Krankenhaus Emsdetten
  • Marienhospital Münsterland - Krankenhaus Greven
  • Marienhospital Münsterland - Krankenhaus Steinfurt
  • HELIOS Klinik Lengerich
  • LWL-Klinik Lengerich
  • Josephs-Hospital Warendorf
  • Klinik Maria Frieden Telgte
  • Marienhospital Oelde
  • St. Elisabeth-Hospital Beckum GmbH
  • St. Josef Stift Sendenhorst
  • EUREGIO-KLINIK Nordhorn

Quelle: © Pressedienst der Euregio Gronau-Enschede 2015