Home/Projekte Aktuell/News Aktivitäten Qualitätssiegel Euregiogebiete Projektteilnehmer Netzwerke Antibiotic Stewardship
Sprachauswahl Deutsch
Sprachauswahl Nederlands

 

 

Dokumente und Informationsmaterial

Sie gehören zu den Teilnehmern am EurSafety Health-Net Projekt, die einen Zugang zu den durch das Projekt ausgearbeiteten Dokumenten besitzen. Darüber hinaus können Sie sich auch spezielle Projektbilddaten und Projektinformationen herunterladen. Wählen Sie hier zunächst Ihren Memberbereich aus. Als nächstes werden Sie nach Ihrem Usernamen und Passwort gefragt. Sobald Sie Ihre Daten korrekt in das Login-Fenster eingegeben haben, gelangen Sie in Ihren Memberbereich.

 

Bildmotiv1 Bildmotiv2 Bildmotiv3 Bildmotiv4 Bildmotiv5 Bildmotiv6
Aktuell | News
Weitere Informationen

Nachrichten aus den Euregios

Auswahl älterer Berichte über Aktionen und Veranstaltungen im Jahr 2012

12.12.2012 | Euregio Rhein-Maas-Nord

Akutkrankenhäuser und Gefäßzentrum erhalten Qualitätssiegel des EurSafety Health-Net

Am 12.12.12 haben vier Akutkrankenhäuser und eine Gemeinschaftspraxis für Gefäßmedizin in Mönchengladbach das EQS 1 - Siegel erhalten.Mönchengladbach – Im Rahmen des Interreg-Projekts „EurSafety Health-Net“ der euregio rhein maas nord gehen im deutsch-niederländischen Grenzgebiet Krankenhäuser und weitere Partner gegen multiresistente Erreger vor, um die Sicherheit der Patienten zu erhöhen. Dem Kampf gegen MRSA, ESBL und andere antibiotika-resistente Keime haben sich auch die Mönchengladbacher Krankenhausträger und die Gemeinschaftspraxis für Gefäßmedizin in Mönchengladbach gestellt.

Weil sie die hohen, zehn Punkte umfassenden Qualitätskriterien erfüllen, haben die medizinischen Einrichtungen, die sich vor zwei Jahren mit Unterstützung des Fachbereichs Gesundheit der Stadt Mönchengladbach und weiterer Partner zum „Runden Tisch MRSA“ zusammengefunden haben, als erste in der euregio rhein-maas-nord das Euregionale Qualitäts- und Transparenzsiegel, Stufe 1 (MRSA Prävention) erhalten. Dr. Inka Daniels-Haardt, beim Landeszentrum Gesundheit Nordrhein-Westfalen (LZG) für Hygiene in Krankenhäusern und anderen Einrichtungen verantwortlich, hat die Siegel am 12. Dezember im Rathaus Abtei an Vertreter der Krankenhäuser und der Gemeinschaftspraxis verliehen.

„Das Schreckgespenst der multiresistenten Erreger geistert seit Jahren durch die Schlagzeilen, verunsichert Patienten und belastet Kliniken erheblich. Ich bin froh, dass aus unserer Stadt heute andere Töne zu hören sind. Die vier Akutkrankenhäuser und die Gemeinschaftspraxis haben mit der Erfüllung der Siegelkriterien bewiesen, dass sie mit der Problematik MRSA qualitätsgerecht umgehen und damit für höchstmögliche Patientensicherheit auf diesem Gebiet garantieren“, betonte Oberbürgermeister Norbert Bude bei der Veranstaltung.

„Der standardisierte Umgang mit infizierten Patienten, die permanente Fortbildung des Personals in Hygienemaßnahmen und die Untersuchung der Patienten auf MRSA, entweder nach den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts oder sogar durch ein generelles Aufnahmescreening, sind hier in Mönchengladbach selbstverständlich“, berichtete Dr. Michael Schmitz, für Gesundheit zuständiger Beigeordneter der Stadt Mönchengladbach, im Rahmen der Siegelvergabe.

Ebenso selbstverständlich sei seit vielen Jahren die konstruktive Zusammenarbeit zwischen dem Gesundheitsamt und den Krankenhäusern.

Gleichwohl sind sich die Beteiligten einig, dass die multiresistenten Erreger weiterhin ein erhebliches Risikopotential bergen und die Arbeit im Netzwerk und beim Runden Tisch weitergehen soll. Schmitz: „Die Erlangung des Siegels der Stufe 2 (andere multiresistente Erreger und Antibiotikatherapie) ist in Mönchengladbach, weil bereits zum Teil erfüllt, ein realistisches Ziel.

Quelle: Pressemitteilung Gesundheitsamt Rhein-Kreis Neuss

01.11.2012 | MRSA-App vom Gesundheitsamt

Eine neue App soll Ärzte, medizinisches Personal, aber auch Patienten über den richtigen Umgang mit MRSA aufklären.


MRSA APPGrevenbroich (mn)
– Infektionen mit multiresistenten Erregern sind an vielen Kliniken verbreitet. Das Gesundheitsamt Rhein Neuss Kreis und Eursafety Health-net haben deshalb eine "MRSApp" herausgebracht. Diese App soll Ärzten, medizinischem Personal, Rettungsdiensten, aber auch Patienten und Angehörigen unkompliziert und schnell wertvolle Informationen zum Umgang mit MRSA liefern und so ein Bewusstsein für diese Erreger schaffen.
Die "MRSApp" ist übersichtlich aufgebaut und einfach zu bedienen. Die Infos wurden für verschiedene Nutzergruppen - etwa Pfleger, Rettungsdienst, Patienten - aufbereitet.

Klickt der Nutzer beispielsweise auf "Ärzte", so bekommt er arztspezifische Informationen zu MRSA: Was genau dies für Erreger sind, worauf man beim Umgang mit MRSA-Patienten achten muss und welche Patienten besonders gefährdet sind. Von dort können weitere Themen angeklickt werden, wie "Standardhygiene", "Ablauf eines Krankentransportes", "Abstrichverfahren" oder "MRSA in Senioren- und Pflegeheimen". […]Verweissymbol[mehr]

Zum Download: Android Store

Quelle: Ärzte Zeitung

September 2012 | NRW

Gesundheitspreis NRW 2012Gesundheitspreis Nordrhein-Westfalen 2012

Die Landesinitiative "Gesundes Land Nordrhein-Westfalen" hat das deutsch-niederländische Projekt "EurSafety Health-net" als innovatives Projekt, das sich mit dem Schwerpunkt "Prävention nosokomiale Infektionen" auseinandersetzt, mit dem 1. Preis ausgezeichnet.

Die Preisverleihung findet am 05.12.2012 in Düsseldorf im Rahmen der Fachtagung statt:

••••••••••

05.12.2012 | Düsseldorf: Gesundheitspreis 2012 - Fachtagung und Preisverleihung

Nosokomiale Infektionen treten sowohl im Krankenhaus als auch im ambulanten Bereich und in Pflegeeinrichtungen assoziiert mit medizinischer Versorgung auf. Sie sind zu einer zentralen Herausforderung für das Gesundheitswesen geworden. Vor diesem Hintergrund hat sich die Landesgesundheitskonferenz Nordrhein-Westfalen für ein wirksames und nachhaltiges Gesamtkonzept zur Prävention nosokomialer Infektionen ausgesprochen. In ihrer Entschließung 2011 zeigt sie unter anderem prioritäre Handlungsfelder auf und gibt konkrete Handlungsempfehlungen.
Sie betont dabei insbesondere die Notwendigkeit eines patientinnen- und patientenzentrierten und sektorenübergreifenden Handelns der Verantwortlichen sowie einer regelmäßigen Analyse und Bewertung der Entwicklungen und Maßnahmen. Zur weiteren flankierenden Umsetzung der Entschließung hat die Landesgesundheitskonferenz die Schwerpunktausschreibung 2012 zum Wettbewerb "Gesundes Land Nordrhein-Westfalen - Innovative Projekte im Gesundheitswesen" unter das Schwerpunktthema "Prävention nosokomialer Infektionen" gestellt. … [mehr]

Verweissymbol[Video über das Projekt]

02.05.2012 | Euregio Rhein-Waal

Neue Broschüre:
„Sexuell übertragbare Erkrankungen – Maßnahmen zur Prävention in der Euregio Rhein-Waal“

In Zusammenarbeit deutscher und niederländischer Experten aus dem Öffentlichen Gesundheitsdienst ein Bericht zum Thema sexuell übertragbare Krankheiten verfasst. Die Broschüre beschäftigt sich unter anderem mit Maßnahmen zur Prävention in der Euregio Rhein-Waal.

Sexuell übertragbare Erkrankungen wie z.B. AIDS, Syphilis oder Chlamydien sind ein wichtiges Handlungsfeld für den Öffentlichen Gesundheitsdienst (ÖGD). In den deutsch-niederländischen Euregios erscheint eine grenzüberschreitende Zusammenarbeit zunehmend sinnvoll und notwendig.

In der Euregio Rhein-Waal sind Teilprojektleiter Prof. Andreas Voss (Canisius-Wilhelmina-Krankenhaus, Nimwegen) und Dr. Rüdiger Rau (Fachdienst Gesundheitswesen, Kreis Wesel) als „Twinpartner“ für den Aufbau des EurQHealth Qualitätsnetzwerks zuständig (WP 2.3).
2009 und 2010 führten die Projektverantwortlichen erste Gespräche mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des ÖGD/GGD in der Euregio Rhein-Waal. Von Seiten des GGD in Nimwegen wurde ein Austausch zum Schwerpunktthema STD (Sexually transmitted diseases) angeregt.
Ein erstes Treffen der Fachleute fand im März 2010 in der Euregio Geschäftsstelle in Kleve statt.
Es wurde vereinbart, zunächst einen gemeinsamen niederländisch-deutschen Gesundheitsbericht zu Maßnahmen der Prävention von STD in der Euregio Rhein-Waal zu verfassen.

Die Broschüre Sexuell übertragbare Erkrankungen – Maßnahmen zur Prävention in der Euregio Rhein-Waal skizziert die verschiedenen Angebote zur Behandlung und Prävention von STD in der deutsch-niederländischen Grenzregion. Auf Basis dieser Untersuchung können gemeinsame Handlungsfelder im Bereich der STD-Prävention erschlossen werden. Darüber hinaus kann die Broschüre als Anregung und Orientierungshilfe für die Durchführung ähnlicher Analysen in anderen Regionen dienen.

Das Workpackage 4.6 (Netzwerk der Öffentlichen Gesundheitsdienste GGD/ÖGD) wird am Landeszentrum Gesundheit Nordrhein-Westfalen (LZG.NRW) koordiniert. Der vorliegende Gesundheitsbericht wurde im Rahmen dieses Workpackage herausgegeben, fachlich unterstützt und finanziert.

Eine PDF-Datei der Broschüre finden Sie im Memberbereich – unter: Formulare & Dokumente